Der FOURIER-Transformation fehlt eine Lokalisierungseigenschaft, d.h. ändert sich ein Signal an einer Stelle, dann ändert sich die Transformierte überall, ohne daß durch einfaches Hinsehen die Stelle der Änderung gefunden werden kann. Der Grund liegt darin, daß die FOURIER-Transformation ein Signal in ebene Wellen zerlegt. Diese werden durch trigonometrische Funktionen beschrieben, die beliebig lange mit derselben Periode schwingen. Bei der Wavelet-Transformation dagegen wird eine fast beliebig wählbare Funktion , das Wavelet (kleine lokalisierte Welle), zur Analyse eines Signals verschoben und gestaucht.
Beispiele für Wavelets sind:
Beispiel A |
Beispiel B |
Mexikanischer Hut (s. die folgende Abbildung). |
Allgemein gilt: Als Wavelet kommen alle Funktionen in Frage, die quadratisch integrierbar sind und deren FOURIER-Transformierte
gemäß (15.142a) zu einem positiven endlichen Integral
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(15.145) |
führen. Im Zusammenhang mit Wavelets sind die folgenden Eigenschaften und Definitionen wichtig:
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(15.146) |