In der Maple-Bibliothek findet man das Spezialpaket mit zusätzlichen graphischen Operationen. Im zweidimensionalen Fall sind hier besonders die beiden Anweisungen
und
von Interesse. Mit
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(20.97) |
können Kurven in Polarkoordinatenform gezeichnet werden. Mit L kann eine Menge (in geschweifte Klammern eingeschlossen) mehrerer Funktionen bezeichnet sein. Maple interpretiert die eingehende Variable
als Winkel und zeichnet die Kurven im Bereich zwischen
, wenn nicht ein davon abweichender Bereich explizit eingegeben wird.
Der Befehl
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bildet mit Hilfe der komplexen Funktion F die Gitterlinien eines rechteckigen Gitters in ein Kurvengitter ab. Die neuen Gitterlinien schneiden sich ebenfalls rechtwinklig. Mit dem Bereich r1 werden die ursprünglichen Gitterlinien festgelegt. Er ist voreingestellt auf 0..1+(-1)1/2. Der Bereich r2 legt die Größe des Fensters fest, in welchem die Abbildung liegt. Hier werden als Voreinstellung die sich aus der Abbildung ergebenden Maxima und Minima benutzt.