Adjazenzmatrix

Endliche Graphen kann man wie folgt durch eine Matrix beschreiben: Es sei G=(V,E) ein Graph mit und Dabei bezeichne m(vi,vj) die Anzahl der Kanten von vi nach Bei ungerichteten Graphen werden Schlingen doppelt gezählt; bei gerichteten Graphen zählt man Schlingen einfach. Die Matrix A vom Typ (n,n) mit A=(m(vi,vj)) wird Adjazenzmatrix genannt. Ist der Graph zusätzlich schlicht, dann hat die Adjazenzmatrix die folgende Gestalt:

(5.341)

D.h. in der Matrix A steht in der i-ten Zeile und j-ten Spalte genau dann eine 1, wenn eine Kante von vi nach vj verläuft.
Für ungerichtete Graphen ist die Adjazenzmatrix symmetrisch.

Beispiel A

Neben der Abbildung ist die Adjazenzmatrix A(G1) des gerichteten Graphen G1 gezeigt.

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Beispiel B

Neben der Abbildung ist die Adjazenzmatrix A(G2) des ungerichteten schlichten Graphen G2 gezeigt.

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