Zwei aussagenlogische Ausdrücke A und B heißen logisch äquivalent oder wertverlaufsgleich, in Zeichen: A=B, wenn sie die gleiche Wahrheitsfunktion repräsentieren. Folglich kann man mit Hilfe von Wahrheitstafeln die logische Äquivalenz aussagenlogischer Ausdrücke überprüfen. So gilt z.B. d.h., der Ausdruck
hängt von A explizit nicht ab, was man schon an der obigen Wahrheitstafel erkennt. Insbesondere gelten folgende Grundgesetze der Aussagenlogik:
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(5.8a) |
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(5.8b) |
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(5.9a) |
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(5.9b) |
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(5.10a) |
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(5.10b) |
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(5.11a) |
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(5.11b) |
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(5.12a) |
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(5.12b) |
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(5.13a) |
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(5.13b) |
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(5.14b) |
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(5.15a) |
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(5.15b) |
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(5.15c) |
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(5.15d) |
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(5.15e) |
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(5.15f) |
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(5.16) |
Aus den Wahrheitstafeln für die Implikation und die Äquivalenz kann man erkennen, daß die Implikation und die Äquivalenz mit Hilfe der anderen Junktoren durch die Gleichungen
und
ausgedrückt werden können. Diese Gesetze werden zur Umformung (Vereinfachung) aussagenlogischer Ausdrücke verwendet.
Beispiel |
Die Gleichung |