Lösungsansatz im Falle von Produktkernen

Die Auflösung FREDHOLMscher Integralgleichungen 2. Art mit ausgearteten Kernen führt auf ein endlich dimensionales lineares Gleichungssystem. Man betrachte die Integralgleichung

(11.4a)

mit

(11.4b)

Die Funktionen und seien in dem Intervall [a,b] definiert und dort als stetig vorausgesetzt. Weiterhin sollen die Funktionen voneinander linear unabhängig sein, d.h., die Beziehung

(11.5)

mit konstanten Koeffizienten ck ist nur mit für alle x aus [a,b] erfüllt.
Aus (11.4a) und (11.4b) folgt:

(11.6a)

Die auftretenden Integrale hängen nicht mehr von der Variablen x ab, sind also gewisse konstante Werte, die mit Ak bezeichnet werden sollen:

(11.6b)

Die Lösungsfunktion setzt sich, falls sie existiert, additiv aus der Störfunktion f(x) und einer Linearkombination der Funktionen zusammen:

(11.6c)