Bei Fuzzy-Systemen mit nur einer Eingabe werden oft Fuzzy-Mengen verwendet, die durch Dreieckfunktionen dargestellt, die sich auf der Höhe 0,5 schneiden werden. Solche Fuzzy-Mengen genügen drei Bedigungen:
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(5.423) |
mit von x abhängigen und
sowie
Der eigentliche Verlauf der Interpolationskurve zwischen x1 und x2 wird von der Funktion g bestimmt. Diese wird daher als Kurvenverlauf bezeichnet. Sie hängt nur von den Erfüllungsgraden und
ab, die sich als Werte der Zugehörigkeitsfunktionen
und
an der Stelle x ergeben, d.h., es ist
und
oder kurz
und
Der Kurvenverlauf hängt nur vom Verhältnis
der Zugehörigkeitsfunktionen ab.
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(5.424) |
bzw. für den allgemeinen Fall
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(5.425) |
Für konstante Konklusionen bewirken die Terme f1 und f2 lediglich eine Verschiebung und Streckung des Kurvenverlaufes Sind die Konklusionen von den Eingangsvariablen abhängig, dann wird der Kurvenverlauf in verschiedenen Abschnitten unterschiedlich verzerrt. Dadurch kann sich eine andere Ausgangsfunktion ergeben.