Mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate (s. auch Abschnitt Approximation im Mittel, Diskrete Aufgabe ) kann Mathematica die Anpassung von ausgewählten Funktionen an einen Datensatz durchführen. Die allgemeine Anweisung dafür lautet:
![]() |
(19.285) |
Dabei bilden die yi die Liste der Daten, funkt ist die Liste der ausgewählten Funktionen, die die Anpassung bewerkstelligen sollen, und x steht für den zugehörigen Wertebereich der unabhängigen Variablen. Wählt man funkt z.B. als , so wird die Anpassung durch ein Polynom n-ten Grades durchgeführt.
Beispiel |
Es sei die folgende Liste von Daten gegeben: ![]() 0.0302744, 0.0212794}
![]() ![]() ![]() ![]()
Für die gegebenen Daten ist diese völlig ausreichend. Sie ergeben sich aus den ersten vier Gliedern der Reihenentwicklung von |
Mathematica stellt spezielle Algorithmen für die Bestimmung von Interpolationsfunktionen zur Verfügung. Diese werden als sogenannte Objekte dargestellt, die ähnlich wie reine Funktionen aufgebaut sind. Folgende Anweisungen sind vorhanden:
![]() |
erstellt eine Näherungsfunktion mit den Werten yi für die jeweiligen xi=i als ganze Zahlen |
![]() |
erstellt eine Näherungsfunktion für die Punktfolge (xi,yi) |
Anstelle der Funktionswerte yi kann eine Liste aus Funktionswert und spezifizierten Ableitungen an der jeweiligen Stelle eingegeben werden.
Beispiel |
Mit Man erkennt, daß Mathematica eine präzise Nachbildung der Datenliste liefert. |