Wenn für eine Funktion zweier Veränderlicher f(x,y) zuerst der Grenzwert für d.h.
für konstantes y bestimmt wird und darauf von der so gewonnenen Funktion, die dann nur noch von y abhängt, der Grenzwert
gebildet wird, dann heißt die gefundene Zahl
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(2.278a) |
ein iterierter Grenzwert. Eine Änderung der Reihenfolge liefert in der Regel einen anderen Grenzwert
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(2.278b) |
Im allgemeinen ist auch wenn beide Grenzwerte existieren.
Beispiel |
Die Funktion |
Wenn die Funktion f(x,y) einen Grenzwert besitzt und die Grenzwerte B und C exisitieren, dann ist
Aus der Gleichheit der Grenzwerte B = C folgt aber noch nicht die Existenz des Grenzwertes