Die praktische Durchführung der Transformation (4.135) erfolgt über die Hauptachsentransformation (4.129). Anschaulich bedeutet dieses Vorgehen, daß zunächst das Koordinatensystem einer Drehung mit der Orthogonalmatrix der Eigenvektoren von
unterworfen wird, so daß die Form
entsteht, in der die Diagonalmatrix von
ist. Daran schließt sich eine Dehnung mit der Diagonalmatrix
an, deren Diagonalelemente
lauten. Die Gesamtransformation wird dann durch
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(4.137) |
beschrieben, und man erhält:
Hinweis: Die Hauptachsentransformation spielt eine wesentliche Rolle bei der Klassifizierung von Kurven 2. Ordnung und Flächen 2. Ordnung.