Das Konzept der unscharfen Mengen basiert aus logischer Sicht auf der Idee, den Zugehörigkeitsgrad eines Elements als den graduellen Wahrheitswert einer Aussage im Intervall [0,1] zu betrachten. Zur mathematischen Modellierung einer Fuzzy-Menge A benötigt man eine Funktion, die anstatt in die Menge {0,1} in das Intervall [0,1] abbildet, d.h.:
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Mit anderen Worten: Jedem Element
kann eine Zahl
im Intervall [0,1] zugeordnet werden, die den Grad der Zugehörigkeit von x zu A repräsentiert. Die Abbildung
heißt Zugehörigkeitsfunktion. Der Funktionswert
an der Stelle x heißt Zugehörigkeitsgrad. Die unscharfen Mengen A,B,C etc. über X werden auch unscharfe Teilmengen von X genannt. Die Gesamtheit aller unscharfen Mengen über X sei mit F(X) bezeichnet.