Satz von Hadamard und Perron für zeitdiskrete Systeme

Der Satz von HADAMARD und PERRON für zeitdiskrete Systeme in beschreibt Eigenschaften der Separatrixflächen:
Ist x0 eine hyperbolische Ruhelage von (17.3) vom Typ , so sind Ws(x0) und Wu(x0) verallgemeinerte Cr-glatte Flächen der Dimension m bzw. , die lokal wie Cr-glatte Elementarflächen aussehen. Die Orbits von (17.3), die für oder nicht gegen x0 streben, verlassen hinreichend kleine Umgebungen von x0 für oder . Die Fläche Ws(x0) bzw. Wu(x0) tangiert in x0 den stabilen Untervektorraum für von bzw. den instabilen Untervektorraum für .

Beispiel

Betrachtung des folgenden zeitdiskreten dynamischen Systems

(17.23)

aus der Familie der HÉNON-Abbildungen. Die beiden hyperbolischen Ruhelagen von (17.23) sind und . Es sollen lokale stabile und instabile Mannigfaltigkeiten von P1 bestimmt werden. Mit der Variablentransformation geht (17.23) in das System mit der Ruhelage (0,0) über. Den Eigenwerten der JACOBI-Matrix Df((0,0)) entsprechen die Eigenvektoren bzw. , so daß und ist. In dem Ansatz wird als Potenzreihe gesucht. Aus folgt . Dies führt zu einer Bestimmungsgleichung für die Koeffizienten der Zerlegung von , wobei k < 0 ist. Der prinzipielle Verlauf der stabilen und instabilen Mannigfaltigkeit ist in der folgenden Abbildung zu sehen (s. auch [17.5]).

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