Wenn die Streuung der Grundgesamtheit unbekannt ist, dann ersetzt man sie durch die Stichprobenstreuung s2 und erhält an Stelle von (16.137) die Zufallsvariable
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(16.141) |
die der t-Verteilung mit m=n-1 Freiheitsgraden genügt. Dabei ist n der Umfang der Stichprobe. Mit einer vorgegebenen Irrtumswahrscheinlichkeit gilt dann
Aus (16.142) folgt , wobei
das Quantil der t-Verteilung (mit n - 1 Freiheitsgraden) zur Irrtumswahrscheinlichkeit
darstellt (Tabelle STUDENT-Verteilung). Aus
folgt
Die Werte heißen Vertrauensgrenzen für den Mittelwert
der Grundgesamtheit bei unbekannter Streuung
und vorgegebener Irrtumswahrscheinlichkeit
.
Beispiel |
Eine Stichprobe bestehe aus den folgenden 6 Meßwerten: 0,842; 0,846; 0,835; 0,839; 0,843; 0,838. Daraus erhält man
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