Ringhomomorphismus und Ringisomorphismus

1. Ringhomomorphismus:
Es seien und Ringe. Eine Abbildung heißt Ringhomomorphismus, wenn für alle gilt:
(5.204)
2. Kern:
Der Kern von h ist die Menge aller Elemente aus die bei h auf das neutrale Element 0 von (R2,+) abgebildet werden, und wird mit bezeichnet:
(5.205)

3. Ringisomorphismus:
Ist h außerdem bijektiv, so heißt h Ringisomorphismus, und die Ringe R1 und R2 heißen zueinander isomorph.
4. Faktorring:
Ist I ein Ideal eines Ringes so wird die Menge der Nebenklassen von I in der additiven Gruppe (R,+) des Ringes R bezüglich der Operationen (s. Definition und Eigenschaften von Gruppen)
(5.206)

zu einem Ring, dem Faktorring von R nach I, der mit R/I bezeichnet wird.
Die Hauptideale (m) von liefern als Faktorringe gerade die Restklassenringe
(s. Beispiele für Ringe und Körper).