Es ist zu prüfen, ob eine Zufallsgröße X einer Normalverteilung genügt. Daher wird der Wertebereich von X in k Klassen eingeteilt und die obere Grenze der j-ten Klasse mit
bezeichnet. Die theoretische Wahrscheinlichkeit, daß X in die j-te Klasse fällt, sei pj, d.h., es gilt
wobei F(X) die Verteilungsfunktion von X ist ( ist die untere Grenze der 1. Klasse mit
). Da X normalverteilt sein soll, muß
sein. Mit ist die Verteilungsfunktion der normierten GAUSSschen Normalverteilung bezeichnet. Die Parameter
und
der Grundgesamtheit sind in der Regel nicht bekannt. Deshalb werden
und s2 als Näherungswerte einer Stichprobe verwendet.
Wurde der Grundgesamtheit eine Stichprobe () vom Umfang n entnommen und deren Häufigkeit hj bezüglich der oben festgelegten Klasseneinteilung ermittelt, dann genügt die Zufallsgröße
näherungsweise einer -Verteilung mit m=k-1 Freiheitsgraden. Dazu ist notwendig, daß
gilt, was durch Zusammenfassen einiger Klassen erreicht werden kann.
Die Prüfung auf Normalverteilung (man spricht auch von -Anpassungstest) besteht darin, daß man nach Vorgabe einer statistischen Sicherheit
oder Irrtumswahrscheinlichkeit
das Quantil
der Tabelle Chi-Quadrat-Verteilung entnimmt, für das
gilt. Ergibt sich für den nach (16.135c) ermittelten speziellen Wert
dann besteht kein Widerspruch zu der Annahme, daß die Stichprobe aus einer Grundgesamtheit stammt, die normalverteilt ist.
Beispiel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Dem folgenden Tabelle Beispiel zum
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Aus der letzten Spalte folgt |